perfekte Accessoires für die Braut

Accessoires für die Braut – Brautmode bis ins Detail

Jede Braut benötigt neben dem Kleid noch eine Reihe weiterer nützlicher und notwendiger Accessoires. Welche das sind, verraten wir hier.

Was sind die wichtigsten Accessoires für die Braut?

Die Schuhe
Schönheit steckt bisweilen im Detail. Und so sind es beim Brautstyling die Accessoires, die sich besonders gut darauf verstehen, einen Look zur Perfektion zu bringen. Da gibt es Dinge, auf die man gar nicht erst verzichten kann. Einen tollen Schuh zum Beispiel. Aber auch nicht auf ein Strumpfband – selbst wenn sich das verborgen hält. Lieblinge im Überblick: Mit dem Schuh steht und fällt ein cooler Look. Bei wallenden Roben wird er zur eleganten Ergänzung, während ein glamouröser Glitzer-Highheel jedes , schlichte und zurückhaltende Kleid in Fahrt bringt. Doch der Brautschuh ist noch sehr viel mehr als nur ein modisch relevantes Accessoire. Er gehört seit jeher auch zum märchenhaften Teil der Hochzeit. Schon Cinderella verdankte ihm alleine, dass sie ihren Prinz bekam. Und den Mythos vom Pfennig für Pfennig zusammengesparten Schuh leisten Frauen seit vielen Generationen Folge. Dem Brauch nach soll das Glück bringen und zudem noch zeigen, dass die Braut gut und sparsam zu haushalten versteht. In der Praxis sollte man den Sack voll Cent-Stückchen aber keinem Geschäft zumuten. Wer sich den Spaß gönnen möchte, spart zwar Münze für Münze, lässt sie vor dem Schuhkauf aber in der Bank in großes Geld umtauschen. Oder man hält es ersatzweise mit diesem Brauch: Am Hochzeitstag ein Geldstück im Schuh tragen. Das soll auf alle Zeiten Geldsorgen vertreiben. Trotzdem besser rausnehmen, wenn’s beim Tragen schmerzt!

Diadem
Es ist ein Klassiker für jede Brautfrisur und trotzdem gar kein bisschen alt: das Diadem. Vermutlich lieben es die Bräute deshalb so, weil es am ehesten Kleinmädchenträume im Prinzessinnen-Styling trifft. Jede Königin braucht ihre Krone. Und jede Braut ihr Diadem. Und so funkeln und glitzern, strahlen und brillieren die Prachtexemplare seit Brautgedenken in festlich frisiertem Haar. Besonders gut passt das Diadem zu Hochsteckvarianten. Ein hoch angesetzter Knoten, am Oberkopf in Kringeln und Schlaufen drapiertes oder aber kunstvoll hochtoupiertes Haar erweisen sich als ideale Partner für das Krönchen. Da seine Optik recht klassisch ist, empfehlen sich traditionelle Brautkleidträume zum Diadem: Schlichte A-Linien beispielsweise, die das Funkeln am Kopf auch durchaus in ihren Stickereien aufgreifen und ergänzen können. Ein modischer, jüngerer Look lässt sich mit Diademen zaubern, die keinen festen Silberaufbau haben, sondern flexible Ranken (oftmals im Blütenlook), die sich individuell dem Frisurenstyling anpassen.

Haarreif
Schon in Mädchentagen gehörte er zu unseren liebsten Accessoires: der Haarreif. Längst hat er die Kinderschuhe abgelegt und ist inzwischen sogar hochzeitsreif geworden! Das Einfache an ihm macht gleichzeitig das Schönste aus: Seine schlichte Form ist wie sie ist und lässt sich demnach ohne Mühe und Probleme ins Hairstyling integrieren. Langweilig sieht es trotzdem niemals aus. Haarreife überzeugen einfach mit Design. Da gibt es die breiten, die sich markant am Oberkopf positionieren. Es gibt hauchfeine, die einen eleganten, kleinen Akzent setzen. Es gibt glatte, schnörkellose. Oder mit Blumen, Pailletten, Perlen oder Strass besetzte, die selbst der schlichtesten Frisur einen Hauch von Glamour verleihen, der sich trotzdem noch als modisch-jung bezeichnen lässt. Und bei all dem ist er noch dazu auf wunderbare Weise unkompliziert: Selbst in raspel kurzem Haar findet nämlich jeder Reif seinen sicheren Platz.

Ringkissen
Das Tauschen der Ringe gehört zu den beeindruckendsten Augenblicken einer Hochzeit. In diesem Moment ist man verheiratet, erhält vom Partner das Symbol der Liebe und der Treue anden Finger gesteckt und gilt fortan als Ehefrau und Ehemann. Manchen Paaren gefällt das Ritual so gut, dass sie es gleich zweimal zelebrieren: bei der standesamtlichen Trauung, wo der Ringtausch in der Regel direkt nach dem Ja-Wort stattfindet, noch bevor die Eheschließungsurkunde verlesen und unterschrieben wird, und bei der kirchlichen Zeremonie, wo die Ringe zunächst noch gesegnet werden. Gerade bei letzterem Anlass ist es ein schöner Brauch, die runden Symbole der immer währenden Liebe (deshalb der Kreis ohne Anfang und Ende) auf einem dekorativen Kissen zu platzieren. Oder sie darauf gebettet von einem Trauzeugen oder Blumenkind bringen zu lassen. Bitte beim Befestigen an den zarten Bändern darauf achten, dass man sie nicht zu sehr (und unlösbar) verknotet!

Strumpfband
Dass ein Strumpfband sexy ist, steht ja völlig außer Frage. Wenn sich dieser Hauch von Spitze an den Oberschenkel schmiegt, fühlen Bräute sich augenblicklich ganz als Frau: verführerisch und dieses kleine bisschen sündhaft. Da tut es nicht einmal et-was zur Sache, dass so ein Strumpfband für gewöhnlich erst mal nicht zu sehen ist. Der lange Brautrock bedeckt das süße Stückchen Stoff ja zuverlässig. Und trotzdem ist es unerlässlich. Fürs Gefühl und für einen ganz bestimmten Brauch: Jenen, dass eine Braut fürs dauerhafte Glück etwas Altes (zum Beispiel ein Collier aus dem Familienerbe), etwas Neues (die Schuhe – um nur eines zu nennen), etwas Geliehenes (zum Beispiel das mit Initialen bestickte Taschentuch der Oma für die Tränen) und etwas Blaues tragen soll, wozu sich das Strumpfband aller bestens eignet, eben weil man es nicht sieht und so auch keine farblichen Stylingsünden zu erwarten sind.

Handtasche
Eine Frau ohne Handtasche? Undenkbar! Genauso wenig lässt sich eine Braut ohne dieses, vielleicht gar wichtigste Lieblingsstück unter allen Accessoires vorstellen! Das Täschchen gehört unbedingt dazu! Nicht, weil man am Hochzeitstag so viel mitzunehmen hätte, sondern vielmehr, weil Taschen einfach wunderschön sind … Für die Braut gibt es sie mit allem, was Mädels gemeinhin so lieben: mit Glitzersteinen, Schleifen, Broschen oder Blümchen, in Weiß, Creme, Silber oder Pastell, zum über die Schulter oder am Handgelenk tragen, in klein oder ganz winzig klein – so vielen Ausführungen also, dass es geradezu eine Schande ist, nur an einem Arm eine tragen zu dürfen! Natürlich haben auch Brauttaschen eine schönheitsunabhängige Funktion: Man steckt tatsächlich was hinein! Taschentücher beispielsweise, weil Tränen zu erwarten sind. Den Lippenstift natürlich – der muss immer mit. Etwas Kleingeld noch und das Handy und das Parfum und …

Curlies
Große Wirkung erzielt man auch mit Kleinigkeiten. Und so haben es sich diese Lieblingsminis längst zur Aufgabe gemacht, feine, aber ganz gezielt platzierte Highlights beim Brautstyling zu setzen. Die Rede ist von Spängchen, Curlie & Co. Den Winzlingen reicht ein bisschen Glitzer aus, um dort zur Geltung zu kommen, wo es am wirkungsvollsten ist. Da funkeln Strass-Steinchen im Haar, als wäre die Braut durch einen Diamantenregen gelaufen. Perlen schimmern zwischen weich fallenden Locken oder auf einem zu üppiger Größe geformten Dutt, als hätte man jeder einzelnen von ihnen einen expliziten Platz zugedacht. Nicht jedes Mini eignet sich allerdings dazu, dem Frisurenstyling Halt zu geben. Haarnadeln oder Curls werden lediglich als Schmuck in die schon fertige Frisur gebracht. Bei den Curlies bitte darauf achten, dass die Spirale ganz in die Haare eingedreht ist, damit nur noch das hübsche Köpfchen sichtbar bleibt.