Brautmode von Carolina Herrera

María Carolina Josefina Pacanins y Nino ist der Modewelt eher unter dem Namen Carolina Herrera ein Begriff. Die in Venezuela geborene Modedesignerin ist zeitgleich Gründerin des nach ihr benannten Unternehmens Carolina Herrera, das mit der Linie Carolina Herrera New York eine luxuriöse Damenkollektion und mit CH Carolina Herrera eine etwas preiswertere Kollektion mit Damen- und Herrenmode sowie Accessoires ein breites Spektrum an hochwertigen Produkten bietet.Das Label Carolina Herrera
Carolina Herrera hat im Gegensatz zu vielen anderen Modedesignerinnen keine spezielle Ausbildung absolviert und gilt als Autodidaktin. Nachdem sie 1980 mit ihrer Familie nach New York gezogen war, präsentierte sich zunächst eine kleine Probekollektion mit einigen Kleidern. Nachdem diese von der Modewelt positiv aufgenommen wurden, gründete Herrera 1981 die Carolina Herrera Ltd und gelangte als Hauptausstatterin von der Jacqueline Kennedy Onnasis zu internationalem Erfolg. Das Herrera-Sortiment wurde in den kommenden Jahren durch eine Parfümreihe, Männerbekleidung und eine umfangreiche Brautmodenkollektion erweitert. Die Zweitlinie CH Carolina Herrera wurde 2001 erstmals in Spanien vorgestellt und ab 2008 weltweit angeboten. Im gleichen Jahr erhielt die Designerin vom Council of Fashion Designers of Amerika eine Auszeichnung im Bereich Damenbekleidung.
Kleid Herrera
Die Brautmode von Carolina Herrera

Das heutzutage weltweit wohl bekannteste Kleid von Herrera ist sicherlich das Brautkleid, das sie für die Rolle der Bella in der Verfilmung der Twilight-Saga kreiert hat. Kristen Stewart trägt das Modell in dem Film Breaking Dawn.
Ihre Brautmodenkollektionen zeichnen sich durch elegante, sehr feminine Schnitte und durch viel Liebe zum Detail aus. Die klassischen Silhouetten werden durch fließende Stoffe und feine Materialien erzeugt. Dass es dabei nicht immer beim bodenlangen Kleid bleiben muss, zeigt Carolina Herrera kürzlich bei der Präsentation ihrer neuen Kollektion für das Jahr 2014: Dort fanden sich zwei Modelle, die auf Kniehöhe endeten und durch raffinierte Details zeitgleich elegant und dennoch mädchenhaft wirkten. Diese Kreationen sind ideal für Hochzeitsfeier an sehr warmen Tagen und zeitgleich auch noch perfekt, wenn die Braut etwas Bein zeigen bzw. tanzen möchte, aber für ein Brautkleid keinesfalls eine Minirock-Variante wünscht.
Carolina Herrera hat aber auch für eine Winterhochzeit eine wunderbare Variante des langärmligen Hochzeitskleides geschaffen. Im Gegensatz zu ihren Kollegen verwendet sie aber keinesfalls dünne Materialien wie Spitze oder Tüll, sondern wärmende Seidenstoffe, in denen die Braut auf keinen Fall frieren wird.
Die Kombination verschiedener Eindrücke gelingt Carolina Herrera mit ihren Kreationen spielend, sodass auch die langen Modelle mit A-linienförmiger Silhouette oder Kleidern im opulenten Prinzessinnenlook von einer mühelosen, unaufgesetzten Eleganz sind und zugleich sinnlich und puristisch wirken.