Schöne Brautkleider zu tollen Preisen…das Ziel jeder Braut

Ein Erfahrungsbericht für Euch zum Thema Hochzeitsbudget.

von Sabine W. Bad Honnef

Die Hochzeit…und die Frage nach dem Budget

Schon kurz nachdem klar war, dass ich heiraten würde, begann ich mit den Überlegungen zu meinem Brautkleid. Eine ungefähre Vorstellung davon, wie es aussehen sollte, hatte ich schon länger.

Also begann ich mit ersten Recherchen im Internet. Wo in meiner Umgebung gibt es überhaupt Spezialgeschäfte für Brautmoden? Gibt es vielleicht auch Second-Hand Läden? Oder kann ich mein Brautkleid im Internet kaufen? All das waren nun Fragen, die es zu klären galt. Und natürlich gab es da noch eine wichtige Frage: Wie viel Geld konnte ich für das Brautkleid ausgeben?

Mein Zukünftiger und ich hatten ein bisschen für unseren großen Tag gespart und auch mein Vater wollte als Brautvater einen Teil zu unserer Hochzeitsfeier beitragen. Daraus errechneten wir nun unser ungefähres Budget. Danach versuchten wir grob und eher großzügig zu kalkulieren, welche Kosten für die Einladungen, die Trauung, die Location, das Essen und alles weitere auf uns zukommen würden. Das war deshalb recht schwierig, weil wir noch ziemlich am Anfang unserer Planung standen und außer des Datums noch nichts weiteres feststand. Doch als grobe Orientierung sollte es schon helfen können. Meine Oma hat uns für die Trauringe (wie bei Ihr damals wohl üblich) ein paar alte Ringe und Ketten geschenkt. Ein Teil wurde als Material für unsere Trauringe genutzt und ein Teil haben wir zum Juwelier gebracht und so unser Budget ein wenig aufpolstern können. Nach Abzug aller anderen Kosten blieb für mein Brautkleid eine Summe von ziemlich genau 1.000,00 Euro übrig. Sollte es günstiger werden, wäre es umso besser. Teurer sollte es nach Möglichkeit nicht werden. Mit diesem Budget sollte sich doch etwas Gutes finden lassen.

Im Nachhinein kann ich nun sagen, dass es mir nicht schwer fiel, für dieses Geld ein wirklich schönes Brautkleid ganz nach meinen Vorstellungen zu finden. Was ich jedoch etwas unterschätzt habe, sind die vielen Nebenkosten, die zum eigentlichen Brautkleid noch hinzukommen. Ich brauchte zum Beispiel noch einen Schleier, für abends etwas Haarschmuck, Brautschuhe und natürlich perfekt sitzende Unterwäsche. Dass ich für all das zusätzlich zu meinem Brautkleid noch rund 300,00 Euro bezahlen musste, darüber hatte ich zuvor nicht wirklich nachgedacht. Ich würde daher empfehlen, die Accessoires, Schuhe und Schleier von vornherein mit einzukalkulieren. Doch auch, wenn ich meine zuvor gesetzte Grenze ein wenig überschritten habe, kann ich nur sagen, dass mir mein perfektes Hochzeitsoutfit wirklich jeden Cent wert war. Noch heute bin ich wahnsinnig stolz auf mein wunderschönes Brautkleid und hole die Bilder von diesem Tag mindestens ein paar mal im Monat hervor.
Sabine W. Bad Honnef