brautkleider von Armani

Armani Brautkleider

Der Name Armani ist wohl jedem geläufig, auch ohne allzu viel Modesachverstand. Der weltberühmte italienische Designer Giorgio Armani, der sein Modelabel 1975 gründete, entwirft stilvolle und elegante Kleidung sowohl für Frauen als auch für Männer.Obwohl er mehr auf schlichte Eleganz setzt und von sich selbst sagt, er möchte „Kleider verkaufen, die im täglichen Leben bestehen“, haben ihn sich viele Hollywood-Größen, die doch eigentlich ganz gerne den großen, auffälligen und pompösen Auftritt lieben, als ihren Lieblingsdesigner auserkoren. Von Armani kreierte Brautkleider trugen bereits etliche amerikanische Schauspielerinnen wie etwa Katie Holmes, Ashley Judd und Oscarpreisträgerin Mira Sorvino.

Brautkleider

Aller Welt bekannt wurde jedoch die feierliche Hochzeitsrobe von Charlene Wittstock, als sie 2011 mit Fürst Albert von Monaco vor den Traualtar trat und dadurch Fürstin Charlène von Monaco wurde. Wie immer setzte Giorgio Armani dabei auf die Kombination aus geraden, schlichten Linien mit besonders erlesenen Materialien. Der Schnitt von Charlènes Kleid wirkte eher unspektakulär und zurückhaltend. Wir erinnern uns, 2011 war trägerlos und schulterfrei angesagt, was zu Charlènes hübschen Schultern auch gut gepasst hätte, dennoch hat Armani diese dezent unter einer horizontalen Stoffkrempe verhüllt, sodass auch kein aufregendes Dekolleté zu sehen war. Seinen besonderen Pepp verriet das Kleid erst bei ganz nahem Hinsehen, war doch der weich fließende Satinstoff über und über mit Blütenmustern und angeblich 20.000 Perlen und 40.000 Swarovski-Kristallen bestickt – ein Arbeitsaufwand von rund 2500 Stunden!

Ein derart aufwendiges Kleid, das einige Zehntausende Euro kostet, kann sich eine Braut, die nicht gerade aus königlichem Haus stammt oder in ein solches einheiratet, selbstverständlich kaum leisten, aber sie darf doch mal träumen … Und die Kleider aus der üblichen Armani-Kollektion sind dann ja doch auch für (teils sogar weit) unter 10.000 Euro zu haben. Trotz des immer noch stattlichen Preises sollte man bedenken, dass es sich um die Kreation eines der weltbesten Designer handelt und dass dafür ausschließlich hochwertige Satin- und Seidenstoffe, zarteste Spitze und edelste Stickereien in sorgfältigster Art und Weise verarbeitet werden. Qualität hat eben ihren Preis.

Alljährlich bei den großen Fashion-Shows in New York, Barcelona und Mailand präsentiert Armani seine neuesten Brautmodenmodelle. Für 2014 setzt auch er wie viele andere Designer stark auf zarte Spitzenstoffe, wobei sein spektakulärster Entwurf mehr aus- als anzieht. Er hüllt die Braut in hauchdünne Spitze, die den Körper leicht transparent umspielt – für Frauen mit makelloser Figur sicherlich ein hübsche Option, während sich andere vielleicht doch lieber an die Modelle aus blickdichtem glänzendem Satin halten.